Geplante Projekte

Wir bauen eine Brücke​

und helfen uns bei der Bekämpfung der Mütter- und Kindersterblichkeit in Mali

Mali gehört zu den Ländern einer sehr hohen Mütter- und Säuglingssterblichkeitsrate während der Schwangerschaft und Entbindung.
Dies hat viele Ursachen; wie schlechte Ausstattung der ländlichen Kranken- und Entbindungsstationen, viele schwangere Frauen mit Risikofaktoren (zum Beispiel minderjährige Schwangere, Vielgebährende, Frauen mit Erkrankungen während der Schwangerschaft wie zum Beispiel Malaria, Schwangere, die unter Unterernährung oder Mangelernährung leiden) und ganz häufig die häufig sehr weiten Wege und die fehlenden Transportmöglichkeiten zur nächsten Gesundheitseinrichtung, in der Operationen wie Kaiserschnitte möglich sind.
Da viele Ursachen zur hohen Sterblichkeit von Frauen und Kindern beitragen, versuchen MALIKO Mali und Deutschland die Probleme mit unterschiedlichen Maßnahmen, wie zum Beispiel durch die Verbesserung der Ausstattung der Kranken- und Entbindungsstationen, zu bekämpfen.

Die oben genannten Probleme treffen auch auf unseren Projektort, das Dorf Gueguesso im Kreis Koutiala, zu.
Für Gueguesso und die umliegenden Dörfer gibt es eine Entbindungsstation, in der eine einzige Hilfshebamme arbeitet. Ansonsten gibt es keine Gesundheitseinrichtung. Die nächste Krankenstation liegt 15 km entfernt. Aber auch dort können keine Operationen durchgeführt werden. Für Operationen wie Kaiserschnitte müssen die Patienten in die 55 km entfernte Stadt Koutiala gebracht werden. Dabei ist die Entfernung nicht das einzige Problem. Die eine einzige, schlecht befestigte Strasse Richtung Koutiala führt direkt am Eingang des Dorfes durch eine Senke, in deren Mitte sich während der Trockenzeit nur ein
kleiner Tümpel befindet. Manchmal, wie in diesem Jahr, trocknet das Gelände auch komplett aus. Während der Regenzeit jedoch ist das ganze Gelände überschwemmt und die Strasse wird unpassierbar, so dass Transporte von Kranken und Schwangeren zeitweise ganz unmöglich sind. Schon mehrere Dorfbewohner sind aus diesem Grund verstorben. MALIKO hat schon begonnen Material zur Ausrüstung der Entbindungsstation beizutragen. Nun haben die Dorfbewohner um Hilfe beim Bau einer Brücke bzw. beim Bau eines stabilen, mit Beton und Eisen befestigten Strassenabschnitts (mit technischen Vorrichtungen
gegen Überschwemmungen), der nicht durch das Hochwasser zerstört werden kann, gebeten, damit Kranken und Schwangere auch während der Regenzeit
transportiert werden können.

Call-To-Action

Krankenwagen für Konina!

Wir möchten helfen Leben von Müttern, Kindern und Kranken zu retten und sammeln für einen Krankenwagen für Konina!